Dienstag, 1. November 2011

Mit dem Frühling beginnt die Reisezeit ..- 1- Stopp: Wellington, die Multikulti Hauptstadt NZ’s

Nachdem ich fleißig über 3 Monate arbeiten war, hatte ich nun etwas Geld zusammensparen können, um meinen Reisegelüsten weiter zu frönen. Da ich schon lange nicht mehr geflogen bin, und das Fliegen hier in Neuseeland recht günstig erscheint, im Vergleich zum Autofahren, dachte ich mir ich fange mit der Hauptstadt an. Das war sehr spannend, es war das erste Mal, dass ich meine Füße auf die Nordinsel gesetzt habe. So war binnen einer Woche der Flug von Christchurch aus gebucht, und ich konnte 5 Tage bei einem Freund, Chris, eines Freundes aus Christchurch, in Wellington, in der WG wohnen. Der Flug war sehr schön. Zu meiner großen Freude durfte ich am Fenster sitzen und konnte daher in beiden Flügen sehr viel von der Landschaft sehn. Es geht die ganze Zeit an der Küste entlang, und man sieht die Wellen, die Autos und die schneebedeckten Berge in der Ferne. Sogar die Fähren zwischen den beiden Inseln hat man fahren sehen. Ich hoffte einen Wal zu entdecken, aber so viel des Guten sollte es dann doch nicht sein. Zum Glück blieb mir in Wellington eine turbulente, steile und abrupte Landung erspart. Es regnete und war relativ windstill. Man hatte mir vorher schon angst gemacht, dass die Landebahn so kurz ist, manchmal zu kurz ;-), da Wellington kaum gerade Fläche zu bieten hat, weil es völlig in den Bergen gelegen ist. Auch während meines Aufenthaltes in Wellington, machte die windigste Stadt der Welt zum Glück ihrem Ruf keine Ehre. Es regnete zwar sehr viel, aber damit konnte ich gut leben.
Ich durfte im Wohnzimmer der Flat von Chris, der in Wellington studiert, übernachten. Sie bestand aus 6 Bewohnern und war direkt in der Innenstadt gelegen, so konnte man alle wichtigen Orte zu Fuß erreichen. Und das tat ich dann auch in den nächsten Tagen. Rauf und runter gings dabei immer wieder. Da wurden schon des einen oder anderen Mal die Rolltreppen der Hochhäuser genutzt, um von einer Straße auf die andere hinauf zu kommen, und das nicht, weil ich zu faul war, oder zu bequem, nein einfach weil es alle machen, ha! Wenn man zum Einkaufen von oben mal kurz nach unten in die Stadt muss, dann ist das der billigtste und günstigtse und schnellste Weg.
Die ganze Stadt lebt. Es war schön nach dem langen Aufenthalt in Christchurch eine aktive, nicht zerbrochene Metropole zu erleben. Die Kulturen mischen sich.

Was ich dort alle gesehen habe könnt ihr den Bildern entnehmen…

Aus Frühlung und Wellington

Achja… die Neuseeländer sind komisch. Da darf man keinen Krümel Keks oder andere Pflanzen oder Ähnliches einführen, aber man kann große Schweizer Klappmesser im Rucksack mit ins Flugzeug nehmen, ohne dass da jemand etwas dagegen hat. So geschehen mit meinem Klappmesserchen, was ich vergessen hatte, nach der letzten Wanderung dort in die Biene zurück zu stecken. Erst auf dem Rückflug von Wellington nach Christchurch hatte es ein Sicherheitsbeamter bei genauerem Hinsehen entdeckt, und ich musste es in eine Mülltonne abtreten. Mein schönes Messer… wie soll ich denn jetzt meine Orangen verzehren?

Wie ihr sehen könnt ist der Frühling in vollem Gange. Das ist so herrlich hier. An einem Tag ist es sehr warm und man läuft in kurzen Sachen, geht an den Strand und sitzt in der Sonne. An anderen Tagen muss man sich wieder dicker einpacken. In der Fanmeile für die Rugby WM in Hagley Park sollte man die Wintersachen wieder heraus kramen. Trotzdem eine tolle Atmosphäre. Und viele Menschen... man muss natürlich das richtige Spiel abwarten und dann füllt sich der Platz auch. Mein Heuschnupfen hab ich derzeit unter Kontrolle... er scheint hier nicht so stark zu sein wie daheim. Touch wood!-das dass auch so bleibt.

Ich bin gerade in Dunedin in der Libary... und in meinem Kopf sind schon wieder soviele Dinge, die ich euch mitteilen will, soviel ist schon wieder in der letzten Zeit passiert. Ich komme gar nicht hinterher, alles chronologisch für euch festzuhalten. Bei vielen schönen Momenten bin ich auch manchmal zu langsam mit dem Fotoapparat. Aber so schön wie es hier manchmal ist, die Athmossphäre und die Gefühle, kann man auf Fotos eh nicht rüberbringen. leider!

So denne... bis später...

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